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Seen, Kanäle, Brücken und Beton – ein Besuch der Festungsfront „Oder-Warthe Bogen“

Text: Candy Liske


Im Zeitraum vom 28.09. – 01.10.2013 stand die zweite Begehung der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen an. Diesmal sollten auch Werke im Nord- und im Südab-schnitt erkundet werden. Des Weiteren wurden bisher noch nicht begangene Teile des Hohlgangsystems im Zentralabschnitt besichtigt.

1.Tag – 28.09.2013

Pünktlich um 09:00 Uhr ging es los. Neun Berliner bestiegen die Fahrzeuge und folgten dem schwarzen Band der Bundesstraße B1/B5 in Richtung Polen. Kurz hinter der Grenze, welche bei Küstrin überschritten wurde, konnten sich die Geocacher in unserer Gruppe ein wenig austoben.

Der Straße folgend ging es immer weiter gen Osten bis nördlich von Stary Dworek (Althöfchen). Dort befindet sich an der Obra liegend die Werkgruppe Ludendorff. Sie liegt im Nordabschnitt der Festungsfront und gehörte auch zur Nischlitz-Obra-Linie. Die einzelnen Panzerwerke waren durch ein Hohlgangsystem miteinander verbunden.

Die Fahrzeuge wurden auf einem gut besuchten Parkplatz abgestellt und die wasserdichte Schuhbekleidung angelegt. Danach ging es mit großen Schritten zum Pz.W. 863, dem am westlichsten liegenden Panzerwerk der Werkgruppe. Dort erwartete uns ein in Stahlbeton eingefasstes tiefes Loch. (Bild 1)

Bild 1: Pz.W.863 - Hier befand sich einmal ein 3-Schartenturm (C. Liske)



Der Weg nach unten war schnell gefunden und schon konnten wir unsere tragbaren Beleuchtungsgeräte nutzen. Durch die Sprengungen kann das Hohlgangsystem nur ein kleines Stück begangen werden. Im Hohlgang sind die Beschädigungen sehr gut zu erkennen. (Bild 2)

Nach ausgiebiger Erkundung der Reste des Werkes ging es zurück in Richtung Parkplatz. Dabei wurden die Werke Pz.W. 865 und 866 besichtigt. Die Werke weisen ebenfalls eindeutige Spuren der Sprengungen auf. (Bild 3)

Danach ging es zur Verpflegungsversorgung nach Meseritz und dann weiter zum ehemaligen Regenwurmlager nach Keszyca Lesna (Kainscht) ins Hotel. Dort wurde der Tag dann mit Speis und Trank ausgiebig nachbereitet.

Bild 2: Pz.W.863 - Der Hohlgang (S. Neuner)

Bild 3: Pz.W.865 - Die Natur erobert sich ihren Raum zurück (C. Liske)2.Tag – 29.09.2013

Frisch gestärkt und wenig ausgeruht wurden um 09:00 Uhr die Fahrzeuge bestiegen. An diesem Tag stand der Südabschnitt auf dem Plan. Dazu waren ungefähr 60 Kilometer bis zur Ortschaft Bródki zurückzulegen. Hier befindet sich der südlichste Punkt der Festungsfront mit der Kipprollbrücke K622 und der MG.St. u. Pak.U. 587 zur Sicherung der Brücke.

Die Fahrzeuge wurden an der Brücke geparkt und die Marschausrüstung angelegt. Dann ging es in frischer Morgenluft zu Fuß entlang des Kanals 621 gen Norden. Als Nächstes stand das Pz.W.589 auf der Liste. Es ist ein einstöckiges Werk. Beeindruckend ist auch die Fläche, die das Werk einnimmt. Die Panzerbauteile wurden weitestgehend entfernt, jedoch sind noch Reste davon zu bestaunen. (Bild 4)

Dem Verlauf des Kanals 621 folgend ging es weiter zum Stau 619. Hier wurde eine Pause eingelegt und die Aussicht genossen. (Bild 5)

Bild 4: Pz.W.589 - Die Reste des 6-Schartenturmes (C. Liske) 

Bild 5: Stau 619 (C. Liske)

Weiter im Norden liegen die Werke 593 und 594. Diese beiden Werke der Ausbaustufe B1 sind ebenfalls gesprengt und die Panzerteile entfernt worden. Zur Ausstattung beider Werke an Panzerteilen gehörte jeweils ein 6-Schartenturm (35P8). Nach Besichtigung der beiden Werke ging es auf direktem Wege zu den Fahrzeugen zurück.

Nun wurde der Weg zum Pz.W.598 mit dem Fahrzeug über Waldwege zurückgelegt. Das Werk ist sehr interessant, da hier noch ein unbeschädigter 3-Scharten-turm 3P7 zu besichtigen ist. (Bild 6/7)

Bild 6: Pz.W.598 - 3-Schartenturm von außen (C. Liske)

Bild 7: Pz.W.598 - 3-Schartenturm von innen (C. Liske)

Jetzt standen noch drei weitere Werke auf der Liste. Dies waren das Pz.W. 601 und die MG.St.- und Pak-Unterstände 605 und 607. Während wir die ersten beiden Bauwerke besichtigen konnten, war das letzte Bauwerk nicht auffindbar. Hier waren nur noch Reste einer Brücke zu sehen. Das Pz.W.601 ist baugleich mit den Werken 593 und 594. Am MG.St.- und Pak-Unterstand 605 kann noch eine vorhandene Stahl-Schartenplatte 10P7 bestaunt werden.

Des Weiteren wurde im Sicherungsbereich des MG.St.- und Pak-Unterstand 605 die Kipprollbrücke K616 besichtigt. Interessant ist hier der Maschinenraum. Anhand der noch vorhandenen Metallteile lässt sich die Funktionsweise erahnen.

Abschließend stand noch das Wasserschloss auf dem Plan. Dies ist eigentlich nur ein Stau, welcher aber verbunkert wurde. Im Inneren der Anlage sind Bohlen zur Regulierung der Wasserhöhe vorhanden. Danach ging es auf direktem Wege zum Hotel zurück, um den Tag ausklingen zu lassen. (Bild 8)

Bild 8: Das Wasserschloss und die Kipprollbrücke K602 (C. Liske)

3.Tag – 30.09.2013

Und täglich grüßt das Murmeltier. Auch an diesem Tage ging es wieder um 09:00 Uhr los. Es stand das Hohlgangsystem im Zentralabschnitt auf unserer Liste. Dieses verbindet im vorhandenen Ausbaustadium 27 Werke miteinander. Bis zum Baustopp im Jahre 1941 wurden über 30 Kilometer Hohlgänge fertiggestellt.

Unterhalb der Werke waren die Kasernen, Lager und Technikbereiche vorgesehen. Diese wurden aber bis zum Baustopp nicht fertiggestellt.

Das erste Ziel war die Nipter Schleife. Dies ist der kleine Bruder der Burschener Schleife und sollte für die A-Werke A8Ost und A8West als Munitionslager dienen. Dort unten fühlte man sich wie in den Bergen. Es gibt hier ein sehr schönes Echo. (Bild 9)

Bild 9 Nipter Schleife (C. Liske)

Im Verlauf der Begehung wurden noch weitere Bereiche des Hohlgangsystems begangen. Dazu die folgenden Impressionen. (Bild 10, 11)

Bild 10 Bhf Ludwig (C. Liske)

Bild 11 A64 (C. Liske)

4.Tag – 01.10.2013

Auch die schönste Zeit endet einmal. Der Tag der Abreise war angebrochen. Um einen würdigen Hintergrund für das Gruppenfoto zu haben, ging es nach Boryszyn (Burschen) zum Panzerwerk 778. Das Werk hatte zwei Ebenen und war mit einem 3-Schartenturm 3P7 und einer Stahlschartenplatte 7P7 ausgestattet. Beide Panzerteile wurden zur Altmetallbeschaffung entfernt. Während des Krieges war das Panzerwerk als Scheune getarnt. Davon zeugen noch die an den Außenseiten zur Befestigung der Holzbretter eingelassenen Nuten. (Bild 12,13,14)

Bild 12 Pz.W. 778 Hier war einmal eine Stahlschartenplatte (C. Liske) 

Bild 13 Pz.W. 778 Eingangsbereich des Werkes (C. Liske)

Bild 14 Pz.W. 778 Dies war einmal ein 3-Schartenturm (C. Liske)

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