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Bunkerturm aufgetaucht
- Westwall Sonderkonstruktion bei Kasernenabriss freigelegt –

Text und Bilder B. Ibisch


Nach Wiedererlangung der Wehrhoheit in linksrheinischen Gebieten des Deutschen Reiches („Rheinlandbesetzung“) im Jahre 1936 bestand erstmals nach 1918 die Möglichkeit, direkt hinter der neuen Grenze zu Frankreich Kasernenbauten zu errichten. In Zweibrücken entstanden zwei neue Kasernen – zusätzlich zu der bereits aus der Kaiserzeit vorhandenen. Auch in den Nachbarstädten Homburg und Pirmasens wurden neue Kasernen errichtet.



Von der nördlich der Stadt Zweibrücken gelegenen Höhe „Kreuzberg“ besteht hervorragende Sicht, über die im Talkessel gelegene Stadt, zum „Großen Exerzierplatz“ der Garnison bis nach Pirmasens. Einer der am stärksten aus-gebauten Abschnitte des Westwalls, mit einer Vielzahl von Hohlgangsystemen, zieht sich vom heutigen „Outlet-center“ Zweibrücken über die Höhe in östlicher Richtung über Walshausen und Bärenhütte nach Pirmasens. Das Kasernengelände erlitt beim schweren Bombenangriff auf Zweibrücken und den kurz darauf erfolgten Durchbruch der US-Streitkräfte durch den Westwall im März 1945 nur geringe Gebäudeschäden.

Ende der 50er Jahre erfolgte die Nutzung der Gebäude durch Fallschirmjäger der Bundeswehr und anschließend durch die US-Army, die den Standort etwa 1990 aufgab.

Während die stadtnahen großen Kasernengebäude im Rahmen der Konversion zu einer Fachhochschule umgebaut wurden, verfielen die höher gelegenen Kasernenkomplexe zusehends. Aktuell sind sie in Google Earth noch vorhanden; auch ist auf einem Foto noch das Gebäu-de 4004 vor dem Abriss erkennbar.

Durch puren Zufall entdeckte der Autor an der Straßen-kreuzung (Kreisel) Amerikastraße/Californiastraße an ei-nem sonnigen Wochenendtag im Vorbeifahren ein etwas seltsam anmutendes Elektro-Umspannhäuschen an Stelle des vorherigen imposanten Kasernenblockes. Beim zweiten Blick auf die verschlossene Panzerplatte und die kleine Treppenscharte im darüber liegenden Obergeschoss führte die Vermutung schon in eine bestimmte Richtung. Diese wurde dann beim Blick hinter den Bauzaun in die Baugrube und dem dort befindlichen massiven Erdgeschoss bestätigt. Es handelt sich um eine dreigeschossige (!) Kampfanlage die in die zur Straßenseite gerichtete Gebäudeecke integriert war. Wie aus der Pommernstellung bzw. aus der Main-Wetterau-Taunus-Stellung durchaus bekannt, wurde der Betonkörper durch Verblendung mit großen Sandsteinen (UG) und Ziegelsteinen mit Verputz (ZG u. OG) perfekt getarnt. Auch in der Höhe entsprach der Bau dem Kasernenblock, wie aus dem erhalten gebliebenen Dachsims ersichtlich ist. Die beiden Schartenöffnungen waren auch nicht durch „Falsche Fenster“ (dünne Fassadensteine die im Verteidigungsfall einfach von innen durchstoßen werden, auch in einigen Autobahnbrückenbunkern in der Pfalz aus der gleichen Bauperiode) erkennbar. Genau in Schussrichtung Südost liegt in einer Entfernung von 1,5 km Luftlinie, die auch 1937 entstandene Niederauerbachkaserne. Laut Auskunft des Kasernenkommandanten befindet sich dort kein Gegenwerk; dieses wäre taktisch auch nicht zwingend erforderlich, da ein zwischen diesen beiden Höhen liegendes tiefes Tal nicht einsehbar ist und dementsprechend durch Flachfeuerwaffen nicht zu sperren gewesen wäre.


Die ungewöhnliche dreigeschossige Konstruktion besteht aus einem großen Untergeschoss mit dem einzigen Eingang (ein Notausgang konnte im sichtbaren Bereich nicht festgestellt werden) und den Außenmaßen 6,60 m x 6,60 m (zzgl. je 20 cm Verblendmauerwerk). Durch eine zweiflüglige Panzertür 16 P7 gelangt man direkt in den Bereitschaftsraum (5,40 m x 2,90 m). Direkt neben dem Eingang war eine frühe Luftfilteranlage angebracht, Zuluft- und Abluftrohröffnung konnten mit Schiebern verschlossen werden. Die Raumhöhe beträgt 2,10 m. Im hinteren Bereich befinden sich in der Wand noch Halterungen für sechs Klappbetten. Durch eine Gasschutztür gelangt man in einen Zwischenraum ohne erkennbare Reste der Einrichtung. Dieser Raum ist durch eine Panzertür (Rahmen noch vorhanden) vom Aufstiegsschacht zu den Kampfräumen getrennt. Im Rahmen der Desarmierung wurde dieser Teil jedoch abgemauert und der Rest des UG sowie der MG-Kampfraum bis ca. 30 cm unter die Decke mit großen Steinen in Mörtel aufgefüllt. Nur der obere Kampfraum mit der Gewehrscharte 48P8 und der Aufstiegsschacht mit Leiter blieben frei begehbar.

oberer Kampfraum mit Zugangsschacht und Leiter

Die beiden Kampfräume haben ein identisches Innenmaß von jeweils 1,70m x 2,60m. Die Decke zwischen den einzelnen Stockwerken ist nur 30 cm stark. Die Außenwände aus armiertem Beton sind 60 cm stark und im mittleren Stockwerk ist dann auch, Baustärke C entsprechend, eine Schartenplatte 10P7 eingelassen. Das Blendmauerwerk wurde mit eingelassenen Eisenstäben am Betonkörper zusätzlich befestigt. Bei den Abrissarbeiten wurde sowohl im Untergeschoss wie auch im MG-Kampfraum jeweils auf der Südseite ein großer Durchbruch gemeißelt.

der Rahmen der Panzertür die Reste der Bettenhalterungen

(Um weitere Beschädigungen zu verhindern, wurde vom Autor umgehend die Generaldirektion Kulturelles Erbe, als Denkmalschutzbehörde des Landes Rheinland-Pfalz informiert. Auf die Rückmeldung aus der Landeshauptstadt wartet der Autor heute noch.)

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