interfest.de
  • Zitadelle Spandau, Berlin
  • Fort Gorgast, Kaserne, Brandenburg
  • k.u.k. Fort Gorazda, Kehlseite, Montenegro
  • Ehemalige Batterie Boutelle, San Francisco, USA
  • Artilleriewerk Opera 7 des Vallo Alpino, Monte Croce Comelico, Sbarramento Alto Padola Cresta di Vallorera, Karnische Alpen, Italien
  • Erhaltene Fassade des nach 1945 gesprengten Flakturmes im Humboldthain, Berlin
  • 38,1 cm Kanone der 43. Batería Punta Paloma Alta, Tarifa, Spanien
  • Postazione M2 des neuen Vallo Alpino, Passo di Tanamea, Italien
  • Bogendeckung für Kampfflugzeuge auf dem ehemaligen sowjetischen Flugplatz Brand, Brandenburg
Das Festungsmuseum im Fort Oberer Kuhberg bietet neben originalgetreu hergerichteten Kasematten und der Modellkammer im Kriegspulvermagazin auch für den Geschützliebhaber einige Höhepunkte: drei verschiedene Modelle bayerischer Bombenmörser und den einzigen Nachbau eines 6-pfünder Kasemattgeschützes in Liel’scher Kasemattenlafette (1843). Alle Geschütze waren ursprünglich in diesem Fort bis 1874 im Einsatz.

Das Fort Oberer Eselsberg, Nebenwerk (1883-1887, 1903-1905, 1914) wird vom Förderkreis Bundesfestung als Außenstelle des Festungsmuseums genutzt, ebenso der Stützpunkt 58 (1914). Dieser steht als das einzige erhaltene Ensemble von sechs Wellblech-Beton-Unterständen unter Denkmalschutz. Die nachgebaute Inneneinrichtung eines Wachtraums lässt die räumliche Enge dieser Festungswerke erahnen.

Einen besonderen Höhepunkt stellt die Besichtigung der Zitadelle Wilhelmsburg (mit Museumsstützpunkt) und Wilhelmsfeste dar. Nirgends ist die ursprüngliche Stärke der Bundesfestungswerke eindrücklicher sichtbar als hier. Wilhelmsfeste und Fort Prittwitz liegen heute auf dem Gelände einer Bundeswehr-Kaserne. Eine Sonderführung ist für Teilnehmer aus NATO-Mitgliedsstaaten vereinbart worden. Für Teilnehmer aus anderen Staaten wird ein Alternativprogramm vorbereitet.
Daneben gibt es viele weitere Forts, Bastionen, Mauerzüge und Tore auf beiden Ufern der Donau zu sehen.

Knapp 150 km von Ulm entfernt liegt die bayerische Landesfestung Ingolstadt. Sie ist das Ziel einer Tagesexkursion. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Besichtigung des Forts VI „Prinz Karl“, dem einzigen erhaltenen Biehler-Fort dieser Festung. Es dient seit den 1970er Jahren zur Munitionsentschärfung und kann nur im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden. Seit 1999 hat der Freistaat Bayern mehrere Millionen Euro in die Absicherung des Forts und Fassadensanierungen investiert.
Natürlich wollen wir uns auch die schön hergerichteten Reste der Stadtumwallung ansehen – mit den klassizistischen Festungstoren und Turmbefestigungen Leo von Klenzes.

Vorträge:
Zwei Abende sind für Vorträge reserviert. Referenten werden hiermit herzlich eingeladen.
Die Themen sollten sich mit dem Festungsbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Organisatorisches
Tagungszeitraum: 30.04. bis 05.05.2020
Tagungssprachen: deutsch, englisch, französisch, polnisch, russisch

Programm:
Donnerstag, 30.04.20
Anreise, abends zwanglose Zusammenkunft in einer Ulmer Gaststätte
Freitag, 01.05.20
Fort Oberer Kuhberg; Stützpunkt Gleiselstetten; Fort Unterer Kuhberg. Abends Vorträge
Samstag, 02.05.20
Exkursion Ingolstadt: Fort Prinz Karl; Hauptumwallung
Sonntag, 03.05.20
Untertreteraum 31; Fort Oberer Eselsberg, Nebenwerk; Fort Oberer Eselsberg, Hauptwerk; Fort Unterer Eselsberg; Abends Vorträge
Montag, 04.05.20
Wilhelmsfeste; Fort Prittwitz; Wilhelmsburg; Kienlesberg-Befestigungen; Blaubeurer Tor
Dienstag, 05.05.20
Hauptumwallung Neu-Ulm mit Kriegspulvermagazin II; Fort Illerkanal; Stützpunkt 58
Mittwoch, 06.05.20
Abreise. Fakultativ: Fort Safranturm; Fort Albeck; Örlinger Turm; Gaisenberg-Befestigungen; Untere Stadtbefestigung; Fort Friedrichsau.

Tagungsgebühr: voraussichtlich 50 EUR (Busfahrt, Eintritt, Catering an zwei Abenden).

Tagungsorte: Fort Oberer Kuhberg, Fort Oberer Eselsberg, Nebenwerk

Unterkunft: In Hotels, Pensionen und Privatzimmern in Ulm und Neu-Ulm. Reservierung in Eigenregie.

Eine Vorschlagsliste wird nach Anmeldung bekannt gegeben.

Vorträge: Anmeldung der Referate bis zum 01.03.2020. Präsentationszeit: maximal 30 Minuten. Da die Vorträge nicht simultan in verschiedene Sprachen übersetzt werden können, wird um Abgabe einer höchstens einseitigen Zusammenfassung gebeten. Dieses Kurzreferat wird ins Polnische, Russische und Deutsche übersetzt und ausgeteilt. Eine möglichst aussagekräftige abbildungsreiche Präsentation ist daher sinnvoll.

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldeschluss: Sonntag, 01.03.2020

Programmänderungen vorbehalten.

Einladung zur 3. Internationale Tagung Biehler-Forts in Ulm

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